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Mirabellenanbau

Damit sich das volle Aroma der Mirabelle entfalten kann, benötigt der Mirabellenbaum mehr Sonne als der Pflaumenbaum. Der Mirabellenbaum sollte an einen windgeschützten, sonnigen und warmen Standort gepflanzt werden. Zudem sollte ein Platz gewählt werden, der vor Spätfrösten geschützt ist, da die Blüten der Mirabellenbäume sehr empfindlich darauf reagieren. Mirabellenbäume dürfen nicht austrocknen und sollten regelmäßig gegossen werden. Im Frühjahr erstrahlt der Mirabellenbaum in einem weißen Blütenmeer.

Mirabellen gehören mit Wuchshöhen von 1,50 m bis zu 5 m eher zu den kleineren Obstgehölzen. Sie wachsen schwächer, bilden dafür aber wesentlich mehr Früchte aus.
Beim Mirabellenbaum sind nicht alle Früchte gleichzeitig reif. Deshalb ist ein mehrfaches Pflücken erforderlich. Traditionell werden die Früchte durch Schütteln des Baumes geerntet. Ein unter dem Baum gespanntes Netz fängt die Früchte auf, damit sie keine Druckstellen bekommen.

Es gibt Mirabellensorten, die auf einen Pollenspender angewiesen sind und selbstfruchtende Sorten, die ohne Fremdbestäubung auskommen. Die bekanntesten Sorten sind "Nancy", "Bellamira", und die "Metz-Mirabelle".
Mirabellen sind aufgrund ihrer relativ geringen Größe auch für den Anbau in kleineren Gärten geeignet. Bei der Standortwahl sollte man berücksichtigen, dass die Krone des Mirabellenbaumes im Laufe der Jahre breiter wird und letztendlich eine Breite von 3 - 4 m erreichen kann. Für einen Baum sollte man einen Platzbedarf von etwa 15 - 20 Quadratmetern rechnen.

Gepflanzt werden kann im Herbst und im zeitigen Frühjahr, von Oktober bis April. Im Handel werden wurzelnackte Pflanzen ohne feineren Haftwurzeln und Containerpflanzen angeboten. Der Boden sollte locker, leicht feucht, nährstoffreich, humos und kalkhaltig sein. Eine Schicht aus Rindenmulch kann dafür sorgen, dass der Boden nicht austrocknet. Vor allem in der ersten Zeit nach der Pflanzung und bei andauernder Trockenheit sollte regelmäßig gegossen werden.

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