Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
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Mythen

Die Geister des Waldes

Um die Erdbeere ranken sich verschiedene Geschichten und Mythen. Seit jeher werden Erdbeeren (gerne) von Kindern gepflückt. Doch in den Wäldern lebten dämonische und boshafte Geister. Sie warfen demnach in alter Zeit die Körbe mit den gesammelten Walderdbeeren um und jagten so den Kindern ihre Ernte ab. Denn zu Boden gefallene Beeren sollten nicht wieder eingesammelt werden. Sie galten als Nahrung für die armen Seelen.

Der Erdbeere wird noch ein weiterer Aberglaube zuteil. Die germanische Mutter- und Fruchtbarkeitsgöttin Frigg soll tote Kinder unter den Blättern der Erdbeeren versteckt haben. Dort blieben die Kinder so lange, bis es Frigg möglich war, sie heimlich in den Himmel zu bringen. Auch die Indianer Nordamerikas bringen die Erdbeere mit dem Tod in Verbindung. Sie glaubten, dass ihre Verstorbenen durch die Unterwelt ziehen. Dort finden sie eine riesige Erdbeere. Lässt sich die Seele zum Genuss eben jener verführen, so vergisst die Seele die Welt und will nicht mehr zurückkehren. Widersagt sie der Versuchung, erhält sie das Recht auf die Erde zurückzukehren.

Quelle: Heilmeyer, M. (Hrsg.) (2008): Erdbeeren für Prinzessinnen. Potsdamer Pomologische Geschichten. Vacat Verlag, Berlin, Brandenburg.

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