Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
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Spitzkohlanbau

Frühe Kohlsorten wachsen gut in einem leichten Gartenboden. Mittlere und späte Sorten brauchen lehmige und gut versorgte Gartenböden.

Für den frühen Anbau im Garten werden vorgezogene Jungpflanzen ab Anfang April ins Beet gesetzt. Ab Juni sind dann die ersten Köpfe erntereif. Diese Köpfe sind aber nicht so lange lagerfähig wie später geerntete Lagersorten. Ab Mitte Mai gepflanzte Sorten können im Spätsommer und frühen Herbst geerntet werden.
Bis Ende Juni wird der späte Kohl gepflanzt und kann bis in den Winter hinein geerntet werden. Kohlpflanzen sind Starkzehrer und haben einen hohen Nährstoffbedarf.

Kohl aus dem eigenen Garten ist langfristig lagerfähig. Er sollte kalt, trocken und gut belüftet gelagert werden.

Kohlhernie ist leider eine verbreitete und gefürchtete Kohlkrankheit. Schleimpilze lösen die Krankheit aus. Die Wurzeln verformen sich und die Pflanzen sterben ab. Diese Pflanzen müssen vernichtet werden. Eine Gegenmaßnahme wäre eine weite Fruchtfolge (7 Jahre) zu anderen Kreuzblütlern. Das bedeutet, dass das befallene Beet nicht für Kohlsorten, Rettich, oder Senfgewächse genutzt werden sollte.

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