Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
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Sauerkirschenanbau

Die winterharten Sauerkirschen sind kleinwüchsig und werden auf der Nordhalbkugel der Erde angebaut. Sie gedeihen selbst auf leichteren, ärmeren Böden ohne Staunässe. Die leuchtend hellroten bis dunkelroten Kirschen haben meist weiches, lockeres Fruchtfleisch und sind sehr saftig.

Junge Bäume findet man in entsprechenden Baumschulen. Der ideale Zeitpunkt zum Pflanzen der Kirschbäume ist der Herbst. Zu beachten ist aber nicht nur der Zeitpunkt, sondern auch der Standort. Ein Kirschbaum braucht sehr viel Platz. Der Boden sollte dabei nicht zu feucht sein. Die Pflanzgrube ist tief auszuheben und anschließend mit organischem Material wie Humus oder Kompost zu füllen.
Sauerkirschen gelten als sehr pflegeleicht. Man sollte widerstandsfähige Sorten wählen und Triebe, die mit Monilia infiziert sind, gleich ausschneiden.
In den ersten Wochen nach dem Pflanzen wird eine intensive Bewässerung empfohlen, damit sich die Wurzeln gut ausbreiten können. Staunässe sollte dabei jedoch vermieden werden.

Das erste Mal geschnitten werden die Bäume im Frühjahr. Die Sauerkirschen benötigen viel Sonnenlicht. Darum ist es sinnvoll, auch die Krone dementsprechend zu schneiden. Optimal ist die Krone breit und nicht zu hoch. Damit der Baum mit den Jahren nicht zu hoch wächst, kürzt man den mittleren Haupttrieb.

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