Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
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Fenchelanbau

Fenchel wächst am besten auf tiefgründigen, kalkhaltigen, sandigen Lehmböden. Er liebt Temperaturen zwischen 15 und 18 °C. Wenn es zu kalt (unter 7 °C) oder zu heiß (über 25 °C) stockt das Wachstum. Daher wird Fenchel am besten an geschützte Stellen gepflanzt.
Fenchel gehört zu den Schwachzehrern. Er kann an Ort und Stelle, in flache Rillen ausgesät werden. Die aufgegangenen Sämlinge werden später auf ca. 25 cm Abstand in der Reihe vereinzelt. Sie dürfen nicht zu eng gepflanzt werden, damit die Knollen möglichst groß werden.
Unter Fließ können Jungpflanzen ab Mitte April gesetzt werden. Ins Freiland können Jungpflanzen ab dem 10. Mai bis zum 10. August gepflanzt werden. Fenchelknollen können von Anfang Juli bis Ende Oktober geerntet werden.
Für die Bodenerholung ist es günstig eine Anbaupause von 4-5 Jahren einzuhalten.
Da Fenchel für das Wachstum viel Wärme braucht und häufig von Schnecken befallen wird, gilt er als anspruchsvolle Gemüsepflanze.

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