Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
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Steckrübenanbau

Steckrüben im Hausgarten anzubauen ist einfach. Sie lieben einen humosen, lehmigen Boden. Die vorgezogenen Jungpflanzen werden im Juli ins Freiland gepflanzt. Sie haben einen mittleren Nährstoffbedarf. Für die Entwicklung der Pflanze und der Knolle ist eine gute Wasserversorgung, besonders am Anfang, wichtig.
Die Steckrüben können ab etwa Mitte September geerntet werden. Rüben die länger stehen bleiben, werden noch dicker. Sie können lange auf dem Beet bleiben, da sie Temperaturen bis minus 10 °C vertragen.

Für den Anbau sollten unbedingt Gartenböden ausgewählt werden, die nicht von Kohlhernie befallen sind. Steckrüben sollten mit mindestens 4-jährigen Abstand auf dem gleichen Beet angebaut werden. Kohlhernie ist eine verbreitete und gefürchtete Kohlkrankheit. Sie wird durch Schleimpilze ausgelöst. Die Wurzeln verformen sich und die Pflanzen sterben ab. Diese Pflanzen müssen vernichtet werden. Eine Gegenmaßnahme wäre eine weite Fruchtfolge (7 Jahre) zu anderen Kreuzblütlern. Das bedeutet, dass auf dem befallenen Beet innerhalb von 7 Jahren keine Pflanzen wie Kohlsorten, Rettich oder Senfgewächse mehr kultiviert werden sollten.

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