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Kopfsalat

Kopfsalat

Kopfsalat oder Treibsalat gehört zu den Gartensalaten und stammt möglicherweise vom Wilden Lattich ab. Er gehört zu der Familie der Korbblütler.
Kopfsalat wird auch als Grüner Salat, Krachsalat, Buttersalat, Butterkopfsalat, Häuptelsalat oder Schmalzsalat bezeichnet.
Der Kopfsalat ist der Klassiker unter den Salatsorten und ist ganzjährig im Handel erhältlich.

Im Mittelalter wurde schon Salat angebaut. Dieser Salat war etwas bitterer, durch Züchtung sind die heutigen Salatsorten milder geworden. Salatessen ist sehr beliebt. Der Salatverbrauch ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. Meist werden die Blätter als rohe, kalte und marinierte Beilagen zu Hauptgängen oder gemischt mit anderen Zutaten gegessen.
Kopfsalat wird verstärkt im Rheinland, in Niedersachen und in der Pfalz angebaut. Insgesamt pflanzen viele Höfe mit Gemüseanbau in NRW Salat an.

Kopfsalat
Heute erhält man Kopfsalat das ganze Jahr über in den Gemüsetheken. Schöne frische Salatköpfe erkennt man an den geschlossenen Köpfen und daran, dass sie eine weiße Schnittfläche am Strunk haben.
Haupterntezeit für Kopfsalat aus dem Freiland ist von April bis Oktober. In der anderen Zeit wächst er in Folientunneln, im Gewächshaus oder wird aus südeuropäischen Ländern eingeführt. Für die schnelle Zubereitung bietet der Handel auch fertig gewaschene und geschnittene Salate an.
Kopfsalat hält sich 3 - 5 Tage, wenn man ihn im Gemüsefach im Kühlschrank lagert. Er trocknet weniger aus, wenn man ihn zusätzlich in ein feuchtes Küchentuch einwickelt oder in einer Plastiktüte aufbewahrt.
Am besten ist es, wenn man ihn so frisch wie möglich verzehrt.
Der Kopfsalat hat große grüne Blätter. Er schmeckt sehr mild, wobei die äußeren Blätter etwas intensiver schmecken als die inneren.
Pro Person rechnet man mit 50 g Salat.
Da Tomaten und Äpfel Äthylen ausscheiden und das Gas Äthylen Gartensalate schneller welken lässt, sollte beides nicht so dicht nebeneinander aufbewahrt werden.
Ebenso ist Salat sehr druckempfindlich. Aus diesem Grund sollte man ihn erst kurz vor dem Verzehr waschen und zubereiten.
Viele Menschen wollen sich gesund und leicht ernähren und essen daher gerne grünen Salat.
Kopfsalat, wie auch andere Salatsorten, haben einen sehr hohen Wasseranteil (95 %). Die eher in geringem Umfang enthaltenen Ballaststoffe wirken regulierend auf die Verdauung.
Kopfsalat ist nicht so reich an Vitaminen wie manch anderes Gemüse. Zu nennen ist der Gehalt an ß-Carotin und Vitamin C.
Der Gehalt an Kalium ist nennenswert. Kalium regelt den Wasserhaushalt und aktiviert zahlreiche Enzyme.
Kopfsalat ist sehr beliebt und wird von Jung und Alt sehr gerne gegessen. Neben dem milden Geschmack liegt es sicher daran, dass man ihn in der Küche sehr vielseitig einsetzten kann. Ein Genuss pur ist im Frühjahr der erste Kopfsalat aus dem Freiland oder dem Gemüsegarten. Diesen Salat sollte man solo genießen und nur mit einer weißen Sahnesoße oder einer Öl-Essig-Dressing vermengt anrichten.

Kopfsalat wird aber auch gerne als Zutat für gemischte Salate verwendet. Zu Kopfsalat passen viele andere Gemüse wie Radieschen, Gurken, Tomaten, Paprika, Kräuter oder auch Beeren wie z. B. Erdbeeren und Johannisbeeren.
So vielfältig kann man ihn als Vorspeise, als Imbiss oder sogar gemischt mit sättigenden Zutaten wie gekochtem Schinken oder Räucherfisch als Hauptgang servieren.

Eine klassische Verwendung ist auch das Salatblatt im Sandwich. Das ist auch eine gute Möglichkeit, Kindern das Pausenbrot attraktiver und gesünder zu gestalten.

Kopfsalatsorten

Kopfsalat ist nicht gleich Kopfsalat. Auch bei Kopfsalat gibt es eine große Sortenvielfalt.

Die Sorten unterscheiden sich nach Ihrem Erntezeitpunkt für die frühe Ernte, die Sommerernte und späte Herbsternte.

Außerdem unterscheiden Sie sich in der Blattform, in der Farbe, im Geschmack und in der Größe.

Kopfsalatanbau

Kopfsalat im Hausgarten anzubauen ist gar nicht so schwer. Kopfsalat wächst sehr rasch und ist recht anspruchslos. Kopfsalat mag gerne die Sonne und einen durchlässigen sandigen Lehmboden.

Eine Möglichkeit ist, dass man vorgezogene Jungpflanzen in einer Gärtnerei kauft, ab April in den eigenen Garten pflanzt und nach wenigen Wochen erntet.

Eine andere Möglichkeit ist, dass man Salatsamen aussät. Wenn die Saat aufgegangen ist und kleine Salatpflanzen gewachsen sind, werden diese vereinzelt. So haben die Salatpflanzen genügend Platz schöne Salatköpfe zu bilden.