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Westfälischer Pfefferpotthast
Westfälischer Pfefferpotthast

Westfälischer Pfefferpotthast

Pfefferpotthast ist ein traditionelles Gericht aus Westfalen, das im Winter mit Roter Bete und eingelegten Gurken genauso schmackhaft ist wie im Sommer mit einer Beilage aus Salzkartoffeln und frischem Salat.

Geschichte

Der westfälische Pfefferpotthast wurde erstmals im 14. Jahrhundert erwähnt und setzt sich aus den plattdeutschen Begriffen "Pfeffer", "Pott" und "Hast" zusammen. Frei übersetzt heißt es "Pfeffer-Topf-Fleisch".

Fleisch galt noch bis vor einiger Zeit als Luxusgut in Westfalen. Die ländliche Bevölkerung verzichtete aus Kostengründen wochentags überwiegend auf Fleisch. Aus diesem Grund galt der westfälische Pfefferpotthast früher als Hochzeitsessen oder wurde am Wochenende zubereitet.

Heute

Pfefferpotthast wird in verschiedenen westfälischen Regionen zubereitet und kann beliebig variiert werden. Es gibt Varianten mit sauren Gurken, Kapern oder Bier.

In manchen Regionen ist das Gericht sogar so beliebt, dass es diesbezüglich ein Fest gibt: das Dortmunder Pfefferpotthast-Fest findet jährlich Ende September statt!