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Rheinischer Sauerbraten
Rheinischer Sauerbraten

Rheinischer Sauerbraten

Der Ursprung bei den Römern - von den Rheinländern zur Vollendung geführt: Der Rheinische Sauerbraten - ein Sonntagsessen.

Geschichte

Den Ursprung und die Entwicklung des Rheinischen Sauerbratens führt man auf römische Einflüsse zurück. Man glaubt, dass kein anderer als Julius Caesar auf seinem Marsch über Bonn - Köln - Aachen wegen des unerwartet heißen Wetters seine Marschverpflegung und insbesondere das Fleisch in Essig konservieren ließ. Die Rosinen hatte er schon seit der Toskana bei sich. Die Rheinländer hatten schnell begriffen, welch kulinarische Köstlichkeit der hohe Herr aus Rom mitgebracht hatte und entwickelten im Laufe der Jahrtausende den "Rheinischen Sauerbraten" bis zur heutigen Vollendung.

Ursprünglich wurde der Rheinische Sauerbraten mit Pferdefleisch zubereitet. Doch als immer mehr dieser früher üblichen Metzgereien verschwanden, wurde auch die Zubereitung mit Rindfleisch üblich.

Heute

Der Rheinische Sauerbraten ist heute ein beliebtes und weit über das Gebiet des Rheinlandes verbreitetes Gericht. Traditionell wird Rheinischer Sauerbraten mit Kartoffelklößen und Apfelkompott als Beilage serviert.
Rheinischer Sauerbraten sollte mindestens 2 - 3 Tage in der Marinade ziehen, damit der Rinderschmorbraten mürbe wird und sich die Gewürze voll entfalten können.