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Kann man frische Beeren einfrieren?

Erstellt am: 22.07.2021

Zu viele Beeren eingekauft und keine Zeit zum Kuchenbacken? Zum Glück lassen sich Beeren problemlos einfrieren – Perfekt für die leicht verderblichen Früchte. Hier erfährst du, wie du die Früchte am besten lagerst und einfrierst.

Gefrorene Himbeeren und Heidelbeeren
Gefrorene Himbeeren und Heidelbeeren

Beeren einfrieren – schnell und einfach

Grundsätzlich ist es egal, welche Beere du einfrieren möchtest - es klappt mit jeder. Das Wichtigste ist die Hygiene, wie immer beim Umgang mit Lebensmittel. Das heißt: Beeren gut waschen und abtrocknen. Dazu die Beeren in ein Sieb geben, abspülen und anschließend gut abtrocknen, damit später keine „Eisblöcke“ entstehen.

Die gewaschenen Beeren lassen sich am besten lose auf einem Teller oder Tablett einfrieren. Sobald die Beeren gefroren sind, können sie platzsparend in eine Gefrierbeutel oder Dose gegeben werden.

Aufgetaut schmecken die Beeren dann fast wie frisch. Und falls die Struktur der Früchte doch etwas brüchig wird, haben wir für dich unten die Lösung: Rote Grütze!

 

Beeren richtig lagern – Hauptsache kalt!

Beeren gehören zu den empfindlichen Früchten, d.h. sie sind sehr anfällig für Druckstellen. Gerade kleine und überreife Beeren fangen sehr schnell an zu schimmeln. Deswegen gehören sie in den Kühlschrank! Dort halten die Früchte je nach Sorte 1 Tag bis 3 Wochen aus. Grundsätzlich sollten die Beeren weit ausgebreitet werden, damit keine Druckstellen durch darüber liegende Beeren entstehen.

Die empfindlichsten Beeren sind: Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren und Preiselbeeren. Ihre Lebensdauer beträgt 1-2 Tage im Kühlschrank. Daher sollten sie möglichst zügig verarbeitet oder direkt eingefroren werden. Mit ca. 3-4 Tage im Kühlschrank bleiben Johannisbeeren und Stachelbeeren etwas länger frisch. Unreife Stachelbeeren können sogar bis zu 3 Wochen gelagert werden! Heidelbeeren sind etwas robuster und können bis zu einer Woche im Kühlschrank überleben, ehe sie verderben.

 

Rote Grütze – Ein Klassiker, der immer geht!

Zu was passt Rote Grütze denn nicht? Sie passt hervorragend zum Kuchen, Eis, Käse oder einfach pur gelöffelt. Das Beste: Rote Grütze Selbermachen ist überhaupt nicht schwer. Eigentlich brauchst du nur den Sommerbeeren-Mix deiner Wahl, eingelegte Sauerkirschen, 1-2 EL Speisestärke und etwas Zucker.


Du brauchst:

- 500 g Beeren

- 175 ml Kirschsaft

- 2 EL Zucker

- 1-2 EL Speisestärke


Und so geht’s:

1. Kirschen abgießen und den Kirschsaft auffangen

2. Speisestärke mit 3 EL Kirschsaft in einer Tasse glattrühren

3. restlichen Kirschsaft, Zucker und Beeren in einen Topf verrühren und zum Kochen bringen

4. Stärke-Saft-Mix in den Topf geben und umrühren

5. Alles kurz aufkochen lassen und für eine Minute köcheln lassen (langsam wird die Masse nun dickflüssiger)

6. Topf vom Herd nehmen, abkühlen lassen und fertig!

 

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