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Brokkoli

Brokkoli kam ursprünglich aus dem nördlichen Mittelmeerraum nach Nordeuropa, gehört in die Familie der Kreuzblütengewächse und ist eine Kohlpflanze.
Das Wort Brokkoli stammt aus dem Italienischen und bedeutet Sprossenkohl oder Kohlsprossen. Er wird auch Bröckel-, Spargel- oder Winterblumenkohl genannt.
Brokkoli wächst ähnlich wie Blumenkohl und ist mit ihm verwandt. Er schmeckt etwas herzhafter als Blumenkohl.
Vor 1970 war Brokkoli in der deutschen Küche wenig bekannt. Heute ist dieses edle Gemüse sehr beliebt, wird vielseitig zubereitet und in Hausgärten angebaut.
Brokkoli kann roh und gegart gegessen werden. Die Röschen oder die Blume, der Stängel und die zarten Blätter werden verzehrt.

Einkaufstipps

Brokkoli kann man das ganze Jahr über frisch einkaufen. Die Haupterntezeit für frischen, heimischen Brokkoli vom Freiland ist von Juni bis in den Oktober. In dieser Zeit sollte man die Frische genießen. Besonders nah an der Erzeugung ist man, wenn man auf einem Gemüsehof einkaufen geht.
Der Lebensmitteleinzelhandel bietet ganzjährig gute Qualität an gefrorenem Brokkoli an.

Lagertipps

Frische Brokkoliköpfe kann man im kühlen Vorrat und im Gemüsefach des Kühlschranks einige Tage lagern. Er sollte in Folie verpackt werden, damit er nicht austrocknet.
Man kann ihn auch zerteilen, waschen und 2 Minuten in kochendem Wasser blanchieren, abkühlen lassen und selber einfrieren.

Küchentipps

Brokkoli ist ein edles und feines Gemüse. Man kann es ähnlich wie Blumenkohl in der Küche verwenden.
Sogar die zarten Blätter an den Köpfen kann man essen. Sie enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe.
Auch die Stiele des Brokkoli kann man gut mitessen. Dazu werden die Stiele unten kreuzweise eingeschnitten. Dann sind sie in der gleichen Zeit gar, wie die zarten Röschen.

Brokkoli gart man am schonendsten in wenig Salzwasser. Nach ca. 5 Minuten ist er gar. Er ist dann bissfest und hat auch seine schöne grüne Farbe behalten.
Brokkoli ist eine leckere Gemüsebeilage zu gebratenem oder gekochtem Fleisch und Fisch.
Auch für Suppen, Eintöpfe, Aufläufe und pikante Torten oder Pizzen ist Brokkoli ein sehr geeignetes, schönes Gemüse.
Kalten, gedünsteten Brokkoli kann man einfach und schnell als Vorspeise oder Salat zubereiten und z. B. ein Dressing oder eine Kräutersoße aus Schmand oder Sahne dazu reichen.

Ernährungstipps

Brokkoli ist eine besonders wertvolle Kohlsorte. Weil sie leicht verdaulich ist und ansprechend aussieht, wird sie gerne für Kinder- und in der Schonkost eingesetzt.
In Brokkoli ist wenig Energie, wenig Eiweiß, wenig Kohlenhydrate und kein Fett enthalten. Dafür gibt es in Brokkoli aber viele Vitamine und Mineralstoffe.
ß-Carotin, Vitamin C und der B-Komplex kommen reichlich vor. Brokkoli enthält mehr Vitamin C als andere Gemüsesorten.
Außerdem ist viel Folsäure in Brokkoli enthalten. Folsäure braucht der Körper für die Zellteilung und Zellneubildung.
Als wichtige Mineralien sind Kalium und Calcium enthalten.

Hofschatztipps

Brokkoli ist eigentlich ein Sommergemüse. Deshalb sollte man die Freilandsaison von Juni bis November nutzen.
Für die zarten Brokkoliröschen ist das Dampfgaren eine besonders schonende und auch besonders schmackhafte Zubereitungsmethode.
Da die zarten jungen Blätter besonders viele wertvolle Inhaltstoffe enthalten, sollte man sie roh und kleingeschnitten in Salate geben oder mitdünsten und in der Suppe oder im Gemüse mitverzehren.

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