Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
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Tomaten

Tomaten zählen zu den Nachtschattengewächsen, wie die Kartoffeln, und stammen ursprünglich aus Südamerika. Durch den Anbau in Gewächshäusern und durch den Import aus südlichen Ländern kann man in Deutschland das ganz Jahr über frische Tomaten einkaufen.
Tomaten gibt es in einer großen Farben- und Formenvielfalt. Von weiß, gelb, orange, rot, rosa, violett, grün bis zu schwarz reicht die natürliche Farbpalette. Die Formen variieren von klein, in etwa der Größe einer Kirsche, bis zu großen, fast 1 kg schweren Früchten.
Sie schmecken roh und gegart.
Tomaten gehören zu den beliebtesten Gemüsearten. Man nennt sie auch Liebes- und Goldapfel, Paradiesapfel oder Paradeiser in Österreich.
Tomaten werden auch in NRW angebaut, wobei es mehr Betriebe im Rheinland gibt, die Tomaten anbauen, als in Westfalen.

Einkaufstipps

Tomaten schmecken aus regionalem Anbau in der Hauptsaison von Juli bis September am aromatischsten. Durch die Sonneneinstrahlung steigt der Fruchtzuckeranteil und die Tomaten werden süßer und aromatischer.
Frische Tomaten kann man das ganze Jahr über einkaufen. Eine besonders reiche Tomatensortenauswahl erhält man auf dem Wochenmarkt und in spezialisierten Hofläden. Auch der Lebensmitteleinzelhandel hat etliche unterschiedliche Sorten im Angebot.
Aus Tomaten werden viele verschiedene Produkte wie getrocknete Tomaten, getrocknete Tomaten in Öl, Tomatenmark, gegarte Tomaten in Dosen, Tomatensaft oder der allzeit beliebte Tomatenketchup hergestellt.

Lagertipps

Tomaten gehören nicht in den Kühlschrank, denn da verlieren sie ihr Aroma. Am besten lagert man sie bei Zimmertemperatur in der Küche.
Nach dem Einkauf sollten die Tomaten aus der Verpackung herausgenommen werden, denn sie brauchen Sauerstoff, um ihr würziges Aroma zu entfalten. Tomaten sollten gesondert gelagert werden, denn sie reifen nach und stoßen dabei das Gas Ethylen aus. Andere Gemüsesorten und Kräuter werden dadurch schneller reif und könnten eher verderben.
Die Tomate ist sogar ca. 14 Tage haltbar. In dieser Zeit verliert sie kaum wichtige Inhaltsstoffe.

Wenn im Sommer viele Tomaten im Garten gewachsen sind, kann man sie auch durch Einfrieren bevorraten. Dazu werden die rohen Tomaten gewaschen, der Strunk entfernt, die Tomaten in Stücke geschnitten und in Dosen eingefroren. Wenn man die Haut entfernen möchte, kann man die Tomaten am Stielansatz über Kreuz einritzen, eine Minute in kochendes Wasser legen und danach die Haut abziehen. Wer mag, kann sie auch pürieren und dann in Dosen füllen und einfrieren. Eingefrorene Tomaten kann man sehr gut für Suppen und Saucen verwenden.

Küchentipps

Der Stielansatz an der Tomate sollte immer entfernt werden, da er kleine Mengen des giftigen Solanins enthält und auch nicht gut schmeckt. Die kleineren Kirschtomaten können im Ganzen verzehrt werden.
Damit sich die Tomatenhaut beim Braten oder Schmoren nicht aufrollt, sollten Tomaten vor dem Garen gehäutet werden.
Um Tomaten leicht schneiden zu können, nutzen sie am besten ein geriffeltes, scharfes und spitzes Messer.

Tomaten kann man sehr vielseitig verwenden. Schnell zubereitet sind sie als Salat oder als Scheiben geschnitten mit Mozzarella und Basilikum. Aber auch warm in Eintöpfen, Aufläufen und Suppen sind sie sehr beliebt und nahrhaft. Sogar als Drink, Relish und als Konfitüre lässt sich dieses Gemüse verarbeiten.

Für jeden Verwendungszweck gibt es die passende Tomate. Zum Kochen eignen sich die fleischigen und mürben Fleischtomaten. Hier gibt es Sorten, bei denen man ohne Brühen die dünne Schale abziehen kann. Für Salate eignen sich die festeren, aromatischen Strauchtomaten. Eier- und Flaschentomaten haben weniger Saft und Kerne und eignen sich gut zum Dünsten und Füllen. Zum Naschen verführen die kleinen süßeren Sorten wie Kirsch- oder Cherrytomaten.

Ernährungstipps

Tomaten schmecken einfach lecker und verwöhnen uns mit wertvollen Inhaltsstoffen.
In Tomaten stecken Serotonine, die die gute Laune bringen.
Das Fruchtfleisch enthält das wichtige Provitamin A und das Vitamin C. Außerdem ist Kalium enthalten. Der Energiegehalt ist bei nur 20 kcal in 100 g Fruchtfleisch sehr gering. Der Wassergehalt beträgt zwischen 92 und 97 %.
Tomaten enthalten die sekundären Pflanzenstoffe Karotin und Lycopen.

Hofschatztipps

Die große Vielfalt der Sorten sollte man mit den Augen erleben und mit dem Gaumen schmecken! Für jeden Verwendungszweck oder jede Geschmacksvorliebe gibt es die passende Tomatensorte.
Je länger die Frucht an der Pflanze reifen kann, desto höher ist der Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen. Unreife, grüne Tomaten sollte man nicht verzehren. Sie enthalten das giftige Solanin, das bei der Reifung abgebaut wird.
Ein altbewährtes Hausmittel für Nachtschwärmer gegen den morgendlichen Kater ist ein Tomatensaft, der mit Salz und Pfeffer gewürzt ist.

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