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Üfter Mark- und Schlösser-Tour
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Beschreibung

Die Üfter Mark- & Schlösser-Tour führt Sie durch die weitläufigen Naturschutzgebiete Wessendorfer Elven, Kranenmeer, Üfter Mark und Rhader Wiesen. Gleichzeitig können Sie auf dieser Tour in die Geschichte eintauchen und über die bewundernswerte Architektur der Schlösser Raesfeld und Lembeck staunen. Das Naturerlebniszentrum Tierpark Schloss Raesfeld erzählt zudem davon, wie die schützenswerte Natur rund um das Schloss Raesfeld unter dem Leitgedanken "Wahrung des kulturellen Erbes" forst- und landschaftsbaulich revitalisiert wurde. Beeindruckend ist auch, einmal unter einer über 1000-jährigen Eiche zu rasten. Kulinarisch verwöhnen lassen können Sie sich bei dieser Tour in Bußmann's Bauernstube. Genießen Sie in schöner Atmosphäre die Bauernhofspezialitäten der Saison oder lassen Sie sich einen zünftigen Proviantkorb für die Tour einpacken.

START & ZIEL: BUSSMANN'S BAUERNLÄDCHEN (Detailinfos) Der Bauernhof Bußmann - Große-Boes in Lembeck ist sehr vielseitig. Hier gibt es noch Kühe, Rinder, Schweine und Hühner. Alle Tiere leben möglichst naturnah. Familie Große-Boes lädt zum Hofbummel ein, um einmal Hühner in ihrem Freilaufgehege und Fleischrinder auf der Weide zu beobachten. In Bußmann's Bauernstube erwartet Sie zum Tour-Auftakt ein echt westfälisches Frühstück. Nach einer sicher erlebnisreichen Pättkestour durch die Üfter Mark können Sie ganz nach Belieben ofenfrische Kuchen oder deftige Köstlichkeiten genießen und die Saison-Neuigkeiten ausprobieren. Im modernen Hofladen mit Vollsortiment finden Sie bestimmt etwas, das den Tag auch Zuhause noch lecker abrunden wird.

STATION: WESSENDORFER ELVEN Zunächst führt die Tour durch das Feuchtwiesenschutzgebiet Wessendorfer Elven, in dem bis nach der letzten Jahrhundertwende Torf abgebaut und das 1988 zu einem 77 ha großen Naturschutzgebiet erklärt wurde. Hier können u. a. der große Brachvogel und Kiebitze angetroffen werden. Im benachbarten Naturschutzgebiet Kranenmeer liegt ein zentraler Heideweiher, der überwiegend von Kiefernwäldern umgeben ist.

STATION: MUSEUM AM SCHLOSS RAESFELD Das Leben in Raesfeld während des 2. Weltkrieges zeigt das Museum am Schloss. Der Heimatverein hat die einmalige Sammlung "Raesfeld 1939 - 1945" in Jahrzehnten aufgebaut. Die Lebenswelt der Raesfelder in den Kriegsjahren wird mit Photos, Dokumenten, Texten und verschiedensten zeitgeschichtlichen Gerätschaften in sechs Abteilungen dargestellt. Öffnungszeiten: Ab Karfreitag bis zum Ende der Herbstferien NRW; Sa, So, Feiertage: 14.30 - 18.00 Uhr; außerhalb der Öffnungszeiten Besuch nach Terminabsprache; Kontakt: www.gemeinde-raesfeld.de

STATION: SCHLOSS RAESFELD Das Wasserschloss Raesfeld mit seiner eindrucksvollen Vor- und Hauptburg wurde zwischen dem 14. - 17. Jahrhundert erbaut. Die anfängliche Erdhügelburg ist im Laufe der Zeit immer weiter verfestigt worden. Von 1643 bis 1658 entstand das prachtvolle Residenzschloss, wie es heute erhalten ist. Genutzt wird die Anlage jetzt zur handwerklichen Aus- und Weiterbildung. Die Schlosskapelle St. Sebastian aus dem Jahre 1658 beherbergt einen sehenswerten Barockaltar.

STATION: NATURERLEBNISZENTRUM TIERGARTEN SCHLOSS RAESFELD Das 2005 eröffnete, moderne Besucher- und Informationszentrum am Schloss Raesfeld ist auf der Tour das Tor zu einem besonders schönen Renaissance-Tiergarten aus dem 17. Jahrhundert. In der waldreichen Umgebung des Schlosses Raesfeld laden ausgedehnte Rundwanderwege zu einem Bummel ein, auf denen ein Forstlehrpfad, Rotwild, idyllische Teiche, eine alte Wassermühle und die Wellbrockquelle entdeckt werden wollen. Öffnungszeiten: www.tiergarten-schloss-raesfeld.de

STATION: FEMEICHE In Erle treffen Sie auf einen der ältesten Bäume Deutschlands: Das Alter der im Sommer immer noch gut belaubten Stieleiche wird auf 1.300 bis 1.500 Jahre geschätzt. An dieser Eiche war im Mittelalter ein Freistuhl, eine Gerichtsstätte der Feme, die diesem Naturdenkmal ihren Namen verliehen hat. Blitze und Stürme haben in den Jahrhunderten den Baum gezeichnet, so dass sein Stamm heute schief steht, hohl ist und mit dicken Stützen aufrecht gehalten wird.

STATION: ÜFTER MARK Die Fahrt durch das Naherholungsgebiet der Üfter Mark ist ein besonderer Genuss. In diesem insgesamt ca. 1.500 ha großen Waldgebiet kann auch heute noch Rotwild tagsüber gut beobachtet werden. Auch andere tierische Begegnungen sind vorprogrammiert, da neben dem Radweg streckenweise ein Reitweg verläuft. Im 19. Jahrhundert wurde die Mark als Mischwald mit vielen Eichen aufgeforstet.

STATION: RHADER WIESEN Nach dem waldreichen Tourabschnitt durch die Üfter Mark geht es weiter durch das mit 208 ha weitläufige Feuchtwiesenschutzgebiet "Rhader Wiesen". Diese Wiesen- und Bachlandschaft wurde 1989 unter Schutz gestellt. Das Gebiet stellt u. a. ein Rückzugsgebiet für den Großen Brachvogel dar, der in Rhade auch als "Tütebelle" bezeichnet wird.

STATION: RHADER MÜHLE Die Rhader Mühle wurde 1609 erstmals urkundlich erwähnt. Zuletzt diente die Mühle mehrere Jahrzehnte nur noch als Lagerraum. Unter Federführung des Heimatvereines erfolgte 2002/03 die Restaurierung, bei der auch das Innere der Mühle originalgetreu wieder hergestellt wurde und somit der Mahlvorgang bei Vorführungen am funktionsfähigen Mahlwerk beobachtet werden kann.

STATION: SCHLOSS LEMBECK Aus einem festen Haus im Mittelalter wurde die Lembecker Anlage zwischen 1670 und 1692 zu dem heute noch gut erhaltenen Wasserschloss umgebaut, das zu den größten des Münsterlandes zählt. Das Schloss Lembeck ist jetzt im Privatbesitz von Ferdinand Graf von Merveldt und beheimatet u. a. ein Schlossmuseum, ein Heimatmuseum und die Merveldt-Galerie. Auch die Gartenanlagen mit Orangerie sind sehenswert und zeigen eine überwältigende Vielzahl an Rhododendrenarten. Das Schloss ist außerdem Kulisse für zahlreiche Veranstaltungen und Konzerte. Öffnungszeiten: 01. März - 31. Oktober, Mo. - So.: 11 - 17 Uhr; www.schlosslembeck.de
Von Schloss Lembeck aus geht es zum Tourabschluss wieder Richtung Bußmann's Bauernlädchen.

Tourtyp

  • Kurz- / Tagestour
  • Fahrradtour
  • GPS-Tour

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Anmeldung / Buchung

Dauer / Länge

3 h reine Fahrtzeit
46 km

Hinweis

Tipp für Geocacher: Direkt an der Route ist z. B. dieser Schatz zu finden...
  • Cache GC1ZWME:
    N51 45.849 E6 50.763
  • An der Tour beteiligte Betriebe